Spanisch lernen in Cartagena (Kolumbien)

Spanisch ist die Muttersprache von etwa 360 Mill Menschen - das sind 20 Mill „Muttersprachler“ mehr als im Englischen. Zählt man die Zweitsprachler dazu, liegt das Spanische mit ca. 420 Mill. auf Platz vier der am häufigsten gesprochenen Sprachen der Welt, nach Mandarin-Chinesisch, Hindi und Englisch.

Spanisch wird auf der iberischen Halibinsel mit Ausnahme der Regionen Katalonien und Galizien gesprochen und ist in den meisten Ländern Süd-, und Mittelamerika die Muttersprache. Seit der Kolonialisierung Lateinamerikas durch die Spanier weist die Sprache kleine Unterschiede zum kastilischen Spanisch auf. Diese zeigen sich aber vorwiegend in der Umgangssprache und in den Dialekten. In Spanien selbst nennt man die Sprache „Castellano“ (kastilische Sprache) nach der Region Kastilien, um sich von der Bezeichnung der Nationalität "Spanisch" abzugrenzen und da die Sprache von der Zentralregion Kastilien entscheidend geprägt wurde. In Lateinamerika findet sich diese Bezeichnung nicht.
Ein Sprachkurs lohnt sich auf jeden Fall, denn bei rund 45 Ländern, in denen Spanisch gesprochen wird, darunter ein ganzer Kontinent, kann es nicht schaden, seine Kenntnisse zu vertiefen!

Sprachreise: Spanisch in Cartagena

Folgende Sprachreiseanbeiter bieten Spanischkurse in Cartagena an. Die Sprachschüler lernen sprache. Hierfür werden verschiedene Spanisch-Sprachkurse angeboten, über die Sie sich bei jedem Anbieter informieren können.

Sprachreise nach Cartagena: Spanisch-Sprachkurse

Als eine der ersten spanischen Stadtgründungen im Norden Südamerikas ist Cartagena de Indias in Kolumbien anzusehen.
Die Hauptstadt des Departments Bolívar wurde am 1. Juni 1533 durch Pedro de Heredia gegründet und erfuhr ein schnelles Wachstum als wichtigster Hafen des Kontinents. Die spanische Flotte lief aus, um hier die spanischen Fertigprodukte, wie Waffen, Rüstungen, Werkzeug, Textilien, Pferde zu löschen und Gold, Silber, Perlen und Edelsteine zu laden. Auch die niederländischen und englischen Sklavenschiffe mußten nach Cartagena. Aus diesem Grund wurde die Stadt häufig von Piraten attackiert und mehrfach geplündert, so zum Beispiel 1588 durch Sir Francis Drake. Nach dem Einfall befestigten die Bewohner die Stadt mit einem 11 km langen Schutzwall und der riesigen Wehranlage San Felipe. Auch die Kirchen in der Stadt gleichen Wehrbauten. Das sollte euch aber nicht abschrecken, sondern anziehen einen spanischen Sprachkurs zu belegen.
Die Stadt mit den meisten Touristen ist die sicherste und bestbewachte Stadt in Kolumbien. Trotzdem solltet ihr bei eurer Sprachreise vorsichtig sein, denn die Kleinkriminalität in den Städten und der Bürgerkrieg, vor allem in den Landregionen, ist nicht zu unterschätzen.