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Europäische Sprachreisen-Norm geschaffen
Kunden aber auch Veranstalter von Sprachreisen können aufatmen: Die Qualität von Sprachreisen-Schulen und ihrer Unterkünfte, aber z.B. auch die Lehrerqualifikation werden messbar.
Nachdem die Europäische Kommission in Brüssel die europäische Sprachreisen-Norm EN 14804 bereits im April verabschiedet hat, wird derzeit die deutsche Version von DIN e.V. in Berlin übersetzt. Die Norm ist in 28 Mitgliedsländern des CEN (Comité Europeén de Normalisation) gültig. Hierzu gehören alle EU-Länder, aber auch z.B. die Schweiz.
Die Beachtung der Norm geschieht auf freiwilliger Basis. Niemand ist dazu verpflichtet. Sprachschulen und Veranstalter können das Regelwerk allerdings als Orientierungshilfe verwenden, bietet seine Berücksichtigung doch eine gute Gelegenheit, die Einhaltung von Mindeststandards zu überprüfen und sich an einen Qualitätsrahmen zu halten; wer die Norm beachtet, kann sich ferner gut vom Graumarkt unterscheiden.
Der Fachverband Deutscher Sprachreisen-Veranstalter (FDSV) war bei der Entwicklung der Norm auf internationaler Ebene nicht unwesentlich beteiligt, vertreten durch kompetente Persönlichkeiten wie Klaus Vetter von Studiosus Sprachreisen und Dr. James Swift von LAL-Sprachreisen. Aber auch Gabriele Franke (Verbraucherzentrale Berlin) und Kristina Unverricht (Verbraucherrat) waren dabei.
Mit Sicherheit können einige Sprachreisen-Veranstalter darauf verweisen, dass ihr Anspruch weitaus höher liegt, dass sie bereits mehr leisten. Immerhin aber wurden durch die Norm Mindestanforderungen für die Verbraucher und die Industrie formuliert.
(Quelle: Sudiosus, 07.06.2005)
Hinweis zur Sprachreise im allgemeinen:
Sprachkurse im Ausland werden von zahlreichen
Sprachreise-Anbietern vermittelt. Es lohnt sich der Vergleich.