Venezuela: Einreise und Sicherheit

Einreise
Zur Einreise nach Venezuela wird ein Reisepass (oder Kinderausweis mit Lichtbild) benötigt, der mindestens sechs Monate über die geplante Aufenthaltsdauer gültig ist.
Bei Einreise auf dem Luftweg wird jedem Passagier eine Einreisekarte ausgehändigt, die in der Regel für einen Aufenthalt bis zu 60 Tagen berechtigt. Diese muss bei Abreise wieder abgegeben werden. Zum Teil muss bei der Abreise auch noch eine Flughafengebühr und Ausreisesteuer von $54 gezahlt werden, sofern diese nicht schon im Preis des Flugtickets enthalten ist.
Sprachreisende sollten unbedingt beachten, dass sich die Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige kurzfristig ändern können und dass es daher ratsam ist, sich vor Einreise bei der venezolanischen Botschaft in Berlin über die aktuellen Bestimmungen zu informieren.

Sicherheit
Wenn man sich auf eine Sprachreise nach Venezuela begeben möchte, sollte man sich dessen bewusst sein, dass, wie in vielen Ländern Südamerikas, auch in Venezuela ein Sicherheitsrisiko auf Grund von hoher Kriminalität besteht. Vor allem in großen Städten wie Caracas wird vor hoher Straßenkriminalität gewarnt. Dies gilt allerdings teilweise auch für Gebiete außerhalb der Städte. Ziele von Überfällen sind meist Ausländer aber auch Hotelanlagen. Als besonders gefährlich gelten das Zentrum von Porlamar und der Küstenort El Yaque.
Während eines Sprachaufenthalts in Venezuela gilt es also ein paar Dinge zu beachten, um sich nicht in Gefahr zu bringen. Generell gilt, dass man im Dunkeln am besten nicht vor die Haustür geht, nicht als Anhalter reist und sich vorher erkundigt, welche Orte am besten gemieden werden sollten. Am Flughafen ist zu beachten, dass nur die offiziellen Flughafen-Taxis ( schwarze Geländewagen der Marke Ford Explorer mit gelben Kennzeichen) genutzt werden sollten, die vor der Ankunftshalle warten. Bei der Benutzung von besonders preiswerten Bussen und Taxis besteht die Gefahr, ausgeraubt zu werden.
Des Weiteren ist Vorsicht geboten bei der Benutzung von EC- und Kreditkarten, da Fälle von betrügerischen Abbuchungen vorgekommen sind. Generell sollten keine Wertgegenstände und hohe Geldbeträge mit sich geführt werden. Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch zu einem Raubüberfall kommen, so darf auf keinen Fall Widerstand geleistet werden.
Beachtet werden muss auch, dass Drogenhandel und -konsum in Venezuela schwer geahndet wird und deswegen auf keinen Fall Päckchen von Fremden angenommen werden dürfen.
Bei einer Reise nach Venezuela sollte vom Sprachreisenden außerdem noch beachtet werden, dass Englischkenntnisse im Land wenig verbreitet sind. Die touristische Infrastruktur ist kaum ausgeprägt und es kann vorkommen, dass gebuchte Hotelzimmer nicht zur Verfügung stehen und Inlandsflüge überbucht sind.

Wir empfehlen sich vor einer Sprachreise mit aktuellen Informationen von der Homepage vom Auswärtigen Amt, Länderinformationen über Venezuela zu versorgen. Das Auswärtige Amt hat stets aktuelle Informationen zu Venezuela. Insbesondere die Sicherheitshinweise, Medizinischen Hinweise, Zollvorschriften, etc. sollten (nicht nur von Sprachreisenden) vor Reiseantritt gelesen werden.

In folgenden Orten Venezuelas gibt es Sprachschulen:

Venezuela: Sprachen lernen

Die Sprachschulen in Venezuela bieten den Sprachschülern an folgende Sprachen zu lernen:

Sprachreise-Anbieter für Venezuela

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