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Honduras: Einreise und Sicherheit
Einreise
Nach Informationen des Auswärtigen Amtes können Deutsche Touristen und Geschäftsreisende mit gültigem Reisepass (Personalausweis ist nicht ausreichend), der mindestens 3 Monate über den beabsichtigten Aufenthaltszeitraum hinaus gültig sein muss, gebüren- und visafrei für bis zu 90 Tage nach Honduras einreisen. Vorgeschrieben ist jedoch die Zahlung einer Tourismussteuer in Höhe von 3,00 US-Dollar.
Deutsche Kinderausweise bis zum 16. Lebensjahr werden anerkannt (Eintragung eines Kindes in den Pass der Eltern ist nicht immer ausreichend).
Bei der Ausreise per Flugzeug sind am Flughafen verschiedene Gebühren in Höhe von insgesamt 30,00 US-Dollar zu entrichten.
Falls ein längerfristiger und/oder Aufenthalt zu anderen Zwecken erwünscht ist, sollte das Visum möglichst bereits vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung von Honduras eingeholt werden. In Deutschland ist dies das Generalkonsulat von Honduras in Hamburg.
Die bisher ebenfalls häufig angewandte Praxis, den Aufenthalt in Honduras durch kurzzeitige Ausreise in eines der Nachbarländer um weitere 90 Tage zu verlängern, besteht nicht mehr.
Sicherheit
Wohl auch aufgrund der großen Armut in weiten Teilen des Landes ist Honduras, zumindest was die Städte betrifft, eines der unsichersten Länder Lateinamerikas.
Meldungen von Morde, Überfälle, Vergewaltigungen, Einbrüche, Entführungen sind nicht ungewöhnlich. Besonders Jugendbanden (maras) stehen dabei immer wieder als Schuldige im Licht der honduranischen Medien. Allerdings sind innerhalb der Städte vor allem die Armenviertel von der Gewalt betroffen. Eine hohe Anzahl und Bewaffnung staatlicher und privater Sicherheitskräfte in den „besseren“ Gegenden der Städte sorgen in diesen Gebieten für ein höheres Maß an Sicherheit.
Wir empfehlen sich vor einer Sprachreise mit aktuellen Informationen von der Homepage vom Auswärtigen Amt, Länderinformationen über Honduras zu versorgen. Das Auswärtige Amt hat stets aktuelle Informationen zu Honduras. Insbesondere die Sicherheitshinweise, Medizinischen Hinweise, Zollvorschriften, etc. sollten (nicht nur von Sprachreisenden) vor Reiseantritt gelesen werden.