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Chile: Kultur
Politik
In Chile herrscht Gewaltenteilung. Chile ist eine Präsidialrepublik. Die Verfassung, die die Militärregierung erarbeitete, stammt aus dem Jahre 1980.
Unter Augusto Pinochet wurde die chilenische Wirtschaft konsequent nach marktwirtschaftlich-neoliberalen Aspekten umgebaut und reguliert. Chile hat sich dadurch zum wirtswchaftlichen "Musterknaben Südamerikas" entwickelt. Das Land befindet sich mitten in einem mehrjährigen starken konjunkturellen Aufschwung. Die Spanne zwischen arm und reich ist dennoch enorm.
Küche
Die chilenische Küche wird nicht von der Spanischen, wie viele vermuten, beeinflusst. Vielmehr gibt es eine Vielzahl von Einflüssen – auch aus Deutschland. So finden Touristen die deutschen Bezeichnungen „Kuchen“ und „Apfelstrudel“ auch auf Werbetafeln chilenischer Cafés - für Sprachschüler ein kleines Stück heimat.
Neben einem reichen Angebot an Meeresfrüchten wird in Chile gerne mit Cochayuyo, getrockneten Meeresalgen, gekocht. Durch Grillen zubereitetes Fleisch, das so genannte Asado, ist wie im Nachbarland Argentinien eine nationale Tradition. Auch Huhn kommt gern auf den Tisch. Neben Rindfleisch werden dabei vor allem die würzigen Paprikawürste Longanizas verwendet.
Durch die vielen vulkanischen Böden, wird viel Früchteanbau betrieben. Auf dem Speiseplan dürfen die leckeren Süßfrüchte also nicht fehlen.
Umgangsformen
Traditionelle Begrüßungen in Chile lauten Qui ubo ("Wie geht's?"), Cómo está? ("Wie geht es Ihnen?") und Gusto de verte ("Schön dich zu sehen."). Wenn man jemanden dabei neu kennenlernt, so gibt man demjenigen einen kräftigen Händeduck. Freunde und Bekannte begrüßen sich generell mit bem Abrazo, einer Umarmung. Frauen bekommen dazu noch einen Kuss auf die rechte Wange.