Brasilien: Einreise und Sicherheit

Einreise
Wenn die Aufenthaltsdauer 90 Tage nicht überschreitet, ist es deutschen Staatsangehörigen möglich, ohne Visum und nur mit Reisepass einzureisen. Dieser muss allerdings mindestens sechs Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein. Wenn allerdings ein längerer Sprachaufenthalt geplant ist, sollte vorher ein Visum bei der für den Wohnort zuständigen brasilianischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragt werden.
Am Flughafen werden Einreisekarten verteilt, die getrennt vom Pass aufbewahrt werden sollte. So kann auch bei Verlust des Passes noch die legale Einreise nachgwiesen werden.

Kriminalität
Die Kriminalitätsrate Brasiliens ist im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt relativ hoch. Es sind jährlich an die 50 000 Menschen die in Brasilien durch Mord oder Totschlag sterben. Die Polizei hat vor allem in den Städten mit Morden, Entführungen, Raubüberfällen und organisierten Drogen- und Kriminellensyndikaten zu kämpfen
Viele Korruptionsfälle in der brasilianischen Polizei sind bekannt, angesichts des niedrigen Gehaltes wächst diese Rate leider weiter. In den letzten Jahren wurden vermehrt auch Fußballer und ihre Familienmitglieder entführt.

Sicherheit
Vom Besuch von Elendsvierteln (Favelas) wird generell abgeraten. Häufig werden sie von Drogenbanden kontrolliert. Zwischen den Banden und auch mit der Polizei kann es derzeit vermehrt zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommen, die auch Unbeteiligte in Mitleidenschaft ziehen können. Vorsicht ist auch in den als sicherer geltenden Stadtteilen angebracht.
Nach Einbruch der Dunkelheit ist besondere Vorsicht geboten, vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden, sowie in Rio auch auf den Zubringerautobahnen zum Flughafen. Vorsicht ist generell bei der Benutzung von Bussen des öffentlichen Nahverkehrs sowie von Überlandbussen geboten, in denen es immer wieder zu Überfällen mit Schusswaffenanwendung kommt. (In São Paulo werden Busse derzeit auch gezielt von der Drogenmafia in Brand gesetzt, um die öffentliche Ordnung zu stören und den Verkehr zu behindern . Es empfiehlt sich die Benutzung von Taxis, die im Vergleich zu Deutschland relativ billig sind.) An den großen Busbahnhöfen empfiehlt sich besondere Achtsamkeit in Bezug auf Taschendiebe.
Bei Überfällen wird empfohlen, keinen Widerstand zu leisten. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück.

Hinweis
Eine Verständigung in deutscher Sprache ist in der Regel nicht möglich. Auch englische Sprachkenntnisse sind außerhalb der großen Hotels und Touristenschwerpunkte wenig verbreitet. Spanisch wird insbesondere im Süden Brasiliens teilweise verstanden, aber nicht immer gern gehört. Portugiesischkenntnisse sollten wenigstens Ansatzweise vorhanden sein.

Wir empfehlen sich vor einer Sprachreise mit aktuellen Informationen von der Homepage vom Auswärtigen Amt, Länderinformationen über Brasilien zu versorgen. Das Auswärtige Amt hat stets aktuelle Informationen zu Brasilien. Insbesondere die Sicherheitshinweise, Medizinischen Hinweise, Zollvorschriften, etc. sollten (nicht nur von Sprachreisenden) vor Reiseantritt gelesen werden.

In folgenden Orten Brasiliens gibt es Sprachschulen:

Brasilien: Sprachen lernen

Die Sprachschulen in Brasilien bieten den Sprachschülern an folgende Sprachen zu lernen:

Sprachreise-Anbieter für Brasilien

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